Lauf ist einen Tick besser

trotz guter Leistung zwie 0:5 und 6:7 Niederlagen genen die Laufer Wölfe
 
 
Mit den Laufer Wölfen war am Vatertag der haushohe Meisterschaftsfavorit der Bayernliga zu Gast bei den Schanzern. In zwei auf hohem Niveau stehenden Partien konnten sie sich auch zweimal (5:0; 7:6) gegen die Gastgeber durchsetzen, wobei die zweite Partie erst in der Verlängerung entschieden wurde.

Die erste Begegnung war vom ausgezeichneten Pitching geprägt. Auf Seiten der Wölfe hatte Christopher Metcalf die Schanzer Offensive voll im Griff und ließ in 7 Innings nur 4 Hits zu Auch die anderen Statistiken ließen sich sehen, 8K bei 3 BB und einem HP.
Aber auch der Ingolstädter Werfer Matthias Wöhrl hatte einen starken Tag. Mit ebenfalls 8 K´s bei 4 BB und einem HP kam er auf die annähernd gleiche Werte wie sein Gegenüber. Nur landeten die Schläge der Laufer immer genau in den Lücken und somit musste er 12 Hits abgeben.
Der Schanzer Offensive war dieses nicht vergönnt, ihre Schläge landeten immer genau da wo ein Laufer Spieler nur darauf wartete den Ball aufzunehmen. Somit kamen die Wölfe zu einem ungefährdeten 5:0 Sieg.
 
Die zweite Partie sollte weitaus spannender verlaufen. Diesmal konnten die Schanzer den 0:1 Rückstand im ersten Inning postwendend in eine 2:1 Führung umwandeln, wobei. hier mehr möglich gewesen wäre. Aber durch eines ihrer insgesamt 4 !! Double Plays konnten die Wölfe weitere Ingolstädter Runs verhindern. Holger Koch der Pitcher der Schanzer hatte die Franken die ersten drei Innings voll im Griff. Bei seinem Pendant auf Laufer Seite Johannes Bassfeld dies nicht so, er hatte doch große Probleme die Strikezone zu finden. Nur einige spektakuläre Spielzüge der Laufer Feldverteidigung konnte einen höheren Rückstand verhindern. Im vierten Inning hatten die Franken sich dann auf Koch eingestellt und er wurde von David Tietmann ersetz. Dieser lieferte eine ausgezeichnete Vorstellung und ließ dann im weitern Verlauf des Spiels nur noch 3 Hits (5K, 3 BB, 1HP) zu.
Auch die Wölfe wechselten ihren Werfer und Spielertrainer Jason Henley sowie Steve Bonomo erstickten die Angriffsbemühungen der Ingolstädter.
So wurde das Spiel durch zwei Feldspielfehler der Schanzer entschieden. Im 6ten und 8ten Inning konnte je ein Laufer Spieler aufgrund eines Errors die Runs zum Ausgleich bzw. dem Sieg erzielen.
Gegen einen so starken Gegner wie die Laufer Wölfe darf man sich halt keine Fehler erlauben musste Spieler Trainer Georg von Großmann nach den Spielen dann feststellen. Grund zum Ärger gaben ihm auch zwei drei Nachlässigkeiten in Sachen Baserunning.
Andererseits musste man positiv sehen, dass man auch mit einer nicht optimal besetzten Mannschaft mit der Bayernliga Spitze mithalten kann.